Hausfreizeit für Kinder

2021 findet die Hausfreizeit der KjG für 8 bis 13-Jährige vom 19. bis 27. August 2021 im Schullandheim Unterhöllgrund in Waldbrunn-Unterhöllgrund  (Odenwald) statt.
 
 
Das Anmeldeformulare mit den wichtigsten Informationen erhalten Sie in den Pfarrbüros oder hier auf der Homepage:

Anmeldung Hausfreizeit 2021

Die Hausfreizeit ist ausgebucht!

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Das war 2019:

Die Hausfreizeit war wieder da, die beste Zeit in jedem Jahr

Dieses Jahr zog es die KjG-Hausfreizeit der katholischen Pfarrgemeinde Hochheim in die Nähe von Rotenburg in das kleine Bauerndorf Waldkappel-Gehau. Der Stadtteil von Gehau liegt mitten in der hügeligen Landschaft rund um Kassel, fernab von jeder Zivilisation. Nur einige  Einwohner und Tiere leben hier, weshalb wir vermutlich auch dieses Jahr die Einwohnerzahl verdoppelten  und für ordentliche Stimmung im Örtchen sorgten. Untergebracht waren wir im Dürerhof, ein Gruppenhaus mit einem großen Außengelände, das viel Platz für Spiel und Spaß bot. Auch wenn das Wetter wiedermal nicht besonders überragend war, trübte dies die Stimmung der Freizeit noch lange nicht. Das Motto „Film und Fernsehen“ sorgte für tägliche Abwechslung und ein spannendes Rahmenprogramm.

Die Hausfreizeit startete dieses Jahr zum ersten Mal bereits am Freitag und direkt am ersten Abend ging es zur Nachtwanderung, die für einen besonders guten Schlaf sorgte. Der nächste Morgen startete mit dem Hausfreizeit–Frühstücksfernsehen, welches den Tagesplan bekannt gab. Der „Harry – Potter“ – Tag startete mit der Einteilung der Kinder in die vier Häuser Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Damit auch der Bildungsfaktor der Freizeit erfüllt wird, wurden diverse magische Unterrichtsstunden, wie Zaubertränke brauen, abgehalten, bevor es  in die trimagische Hausfreizeitolympiade ging. Mit einer Partie Quidditch wurde der Tag abgerundet und endete an einer entspannten Lagerfeuerrunde, wo die Einwohner Waldkappels dem Hochheimer Gesang lauschen konnten.

Es folgte der „Wilde Kerle“ – Tag, der viel Sport und Bewegung beinhaltete. Im Laufe des Tages spielten wir diverse Spiele, wie Bubble Soccer und Capture the Flag, die für erschöpfte Gemüter sorgten. Doch da echte Wilde Kerle niemals müde werden, ging es am Abend noch zum sagenumwobenen Nachtspiel.

Ganz nach dem Motto Tarzan machten wir uns am Montag auf die Reise in den Kletterpark. Nachdem die Teilnehmer und Betreuer die Parcours mit Bravour gemeistert haben, begab sich die Gruppe auf den Weg nach Rotenburg. „War der Weg auch so weit, jetzt ist unsere Zeit, die Hausfreizeit ist wunderbar“, ertönte es auf dem Weg in die Stadt, um allen zu zeigen, dass die Hochheimer da sind. In Rotenburg wurde sich im Stadtpark entspannt und bei einer gemütlichen Runde Werwolf neue Kraft für die weiteren Tage geschöpft.

Am Dienstag bekamen wir Besuch von Gemeindereferentin Judith Poser und Pastoralreferentin Claudia Dietz-Pappert, mit welchen wir gemeinsam einen selbstgestalteten Gottesdienst unter freiem Himmel feierten. Auch wenn am darauf folgenden Tag der Schwimmbadausflug wortwörtlich ins Wasser fiel, fanden sich schnell andere Aktivitäten, die mindestens genauso viel Spaß machten. Abgerundet wurde der Tag mit dem Casino-Abend, wo die Kinder mit Begleitung in das eigens errichtete Hausfreizeit Casino gehen konnten, um der Begleitung und sich Cocktails zu erwirtschaften.

Am letzten Tag kam es nun endlich zum legendären, so noch nie dagewesenen Indiantertag. Ein Waldfangspiel, bei dem sich die Kinder von nichts aufhalten lassen, auch nicht von  bösen Cowboys, welche hinter jedem Baum lauerten. Am Abend folgte die traditionelle Vermählung der 24h Hochzeitspaare und die Kürung der Rahmenspiel Sieger. Danach ging es über zur Hausparty, die alles bisher Dagewesene übertraf. Die über die Freizeit erlernten Tanzchoreographien wurden präsentiert und zum Abschluss erklang das Hochheimer Lied.

An dieser Stelle ein kurzer Verweis auf das Nachtspiel der KjG Hochheim, welches am 07.09.2019 in Hochheim stattfindet. Die Anmeldungen hierfür gibt es in den Pfarrbüros oder bei der KjG Hochheim

Zu guter Letzt, möchten wir uns bei den Ehepaaren Erb und Schreiber bedanken, welche uns mal wieder hervorragend bekocht und uns immer in jeglicher Situation unterstützt haben, sowie bei der Katholischen Kirche Hochheim und der KjG Hochheim, die uns finanziell unterstützen.

Das Team der Hausfreizeit

 

Und das war 2018:

Hausfreizeit erfreut sich am Unterhöllgrunder Bach

(ar) – Waldbrunn, eine kleine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg und Unterhöllgrund wird laut Wikipedia als „Gehöft“ bezeichnet. Dieses Jahr wurden erneut, wie vor zwei Jahren Rekorde geknackt: Waldbrunn-Unterhöllgrund, so idyllisch und schön wie es ist, beherbergt mit Sicherheit mehr Tiere als Menschen, weshalb die KjG-Hausfreizeit wieder einmal die Einwohnerzahl zumindest für eine Woche verdoppelte. Zum anderen war diese Hausfreizeitwoche die heißeste seit fünf Jahren! Und es gab das erste Mal seit 6 Jahren keine Verletzten! Die Unterkunft bot zudem nicht nur das erste Mal zwei getrennte Häuser, sondern auch einen wunderbar kühlen Bach, welcher in der gesamten Woche als Abkühlung diente. Die davor liegende Wiese wurde sogar von einem der vier irischen Hochlandrinder, die direkt unterhalb unserer Unterkunft wohnten, kurzerhand für einen Ausflug genutzt.. Auch der legendär große Freizeit-Pool konnte aufgebaut und befüllt werden.Die Hochheimer stellten direkt am ersten Abend bei der Nachtwanderung die paar Einwohner auf die Lärmpegel-Probe – die können ja nicht wissen, dass wir aus der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens kommen und Lärm etwas lockerer definieren. Am nächsten Tag ging es direkt nach Heidelberg. Es gab mehrere Wege zum Schloss hinauf, wir wählten die Treppe mit über 300 Stufen nach oben. Man bedenke, dass wir 30 Grad hatten, trotzdem machten wir uns an den Aufstieg und nach unserer Erfahrung wiegt der Stolz, es geschafft zu haben, meistens den größten Teil der Strapazen auf. Oben angekommen wurde die Aussicht erstmal gewürdigt, ein Päuschen und kleine Spiele gemacht, bevor es dann in zwei Gruppen unter zwei Motto-Führungen durch das Schloss ging. Der Abstieg nach einem Schlosspark-Picknick fiel bedeutend schneller und leichter und anschließend wurde die Innenstadt beim „Appel und Ei“ -Spiel auf den Kopf gestellt. Durch die Hitze verschoben wir unseren Tagesplan und somit auch den Essensplan. Doch für das erfahrene Sterne-Kochteam Ehepaar Uli und Klaus Erb, die uns schon seit Jahren begleiten und seit letztem Jahr tatkräftig durch Simon Schreiber unterstützt werden, war die Umstellung kein Problem. Bei so einem Wetter muss eben spontan reagiert werden. Dies erfuhren auch die Kinder durch kurzfristige Wasserschlachten quer über das Gelände.Nach einem Freibadtag ging es am nächsten Tag ein bisschen Wandern. Wir wanderten durch den kühlen Wald, über Felder nach Mülben, einer Teilgemeinde von Waldbrunn. Dort angekommen kühlten wir uns kurz im Kneippbecken ab, als ein Regenguss die Luft für ein paar Stunden abkühlte. In dem Örtchen besuchten wir das Kurgestüt Hoher Odenwald, welches die erste und größte Stutenmilchfarm Deutschlands ist. Die Gruppe erfuhr, wie die Stuten gemolken werden, wie viel Pferde dort leben, wie viele Fohlen es gibt und wie Biofutter gewonnen wird. Das Highlight der Führung war das Probieren der frischen Stutenmilch, die weniger fettig ist, als die typische Kuhmilch und ein wenig nach Hafer schmeckt, doch allen mundete. Anschließend wurde der berühmte Indianertag im nahegelegenen Wald ausgetragen, ein Fangspiel, bei dem sich drei Teams fangen und gleichzeitig gefangen werden; übrigens mit enormen Suchtpotential. Gute Musik, gute Laune, der Hunger und der Weg bergab, beschleunigten den Nachhauseweg. Die Lagerolympiade am nächsten Tag bestand aus vielen Spielen mit Wasser, da es wieder sehr heiß war. Am nächsten Tag wurde noch ein anderes Freibad getestet und abends fand das legendäre Nachtspiel statt, welches sich die Kinder seit dem ersten Tag herbeiwünschen. Gegen Ende der Woche bekam die Hausfreizeit Besuch von Pastoralreferentin Caroline Schneider und gemeinsam wurde der Gottesdienst unter freiem Himmel vorbereitet. Selbstgesammelte Dekoration, ein selbst zusammengebautes Kreuz, eigene Fürbitten und Dankesbitten und Lieder, welche einer der Betreuer auf der Gitarre begleitete. Der letzte Abend bestand traditionell aus der Vermählung der 24h Hochzeitspaare und die besten Zimmer, welche das Rahmenspiel gewonnen hatten, wurden gekürt. Die abschließende Hausparty endete schweißgebadet  im aufgeheizten Partyraum und die Hochheimer verabschiedeten sich vom Unterhöllgrund.