Hausfreizeit für Kinder

Die Hausfreizeit 2019 findet vom 02. bis 09. August im Dürerhof in Waldkappel-Gehau statt.

Anmeldungen erhalten Sie ab dem 01. Dezember 2018 in den Pfarrbüros oder hier auf der Homepage:

Anmeldung Hausfreizeit 2019 (PDF)

 

Und das war 2018:

Hausfreizeit erfreut sich am Unterhöllgrunder Bach

(ar) – Waldbrunn, eine kleine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg und Unterhöllgrund wird laut Wikipedia als „Gehöft“ bezeichnet. Dieses Jahr wurden erneut, wie vor zwei Jahren Rekorde geknackt: Waldbrunn-Unterhöllgrund, so idyllisch und schön wie es ist, beherbergt mit Sicherheit mehr Tiere als Menschen, weshalb die KjG-Hausfreizeit wieder einmal die Einwohnerzahl zumindest für eine Woche verdoppelte. Zum anderen war diese Hausfreizeitwoche die heißeste seit fünf Jahren! Und es gab das erste Mal seit 6 Jahren keine Verletzten! Die Unterkunft bot zudem nicht nur das erste Mal zwei getrennte Häuser, sondern auch einen wunderbar kühlen Bach, welcher in der gesamten Woche als Abkühlung diente. Die davor liegende Wiese wurde sogar von einem der vier irischen Hochlandrinder, die direkt unterhalb unserer Unterkunft wohnten, kurzerhand für einen Ausflug genutzt.. Auch der legendär große Freizeit-Pool konnte aufgebaut und befüllt werden.Die Hochheimer stellten direkt am ersten Abend bei der Nachtwanderung die paar Einwohner auf die Lärmpegel-Probe – die können ja nicht wissen, dass wir aus der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens kommen und Lärm etwas lockerer definieren. Am nächsten Tag ging es direkt nach Heidelberg. Es gab mehrere Wege zum Schloss hinauf, wir wählten die Treppe mit über 300 Stufen nach oben. Man bedenke, dass wir 30 Grad hatten, trotzdem machten wir uns an den Aufstieg und nach unserer Erfahrung wiegt der Stolz, es geschafft zu haben, meistens den größten Teil der Strapazen auf. Oben angekommen wurde die Aussicht erstmal gewürdigt, ein Päuschen und kleine Spiele gemacht, bevor es dann in zwei Gruppen unter zwei Motto-Führungen durch das Schloss ging. Der Abstieg nach einem Schlosspark-Picknick fiel bedeutend schneller und leichter und anschließend wurde die Innenstadt beim „Appel und Ei“ -Spiel auf den Kopf gestellt. Durch die Hitze verschoben wir unseren Tagesplan und somit auch den Essensplan. Doch für das erfahrene Sterne-Kochteam Ehepaar Uli und Klaus Erb, die uns schon seit Jahren begleiten und seit letztem Jahr tatkräftig durch Simon Schreiber unterstützt werden, war die Umstellung kein Problem. Bei so einem Wetter muss eben spontan reagiert werden. Dies erfuhren auch die Kinder durch kurzfristige Wasserschlachten quer über das Gelände.Nach einem Freibadtag ging es am nächsten Tag ein bisschen Wandern. Wir wanderten durch den kühlen Wald, über Felder nach Mülben, einer Teilgemeinde von Waldbrunn. Dort angekommen kühlten wir uns kurz im Kneippbecken ab, als ein Regenguss die Luft für ein paar Stunden abkühlte. In dem Örtchen besuchten wir das Kurgestüt Hoher Odenwald, welches die erste und größte Stutenmilchfarm Deutschlands ist. Die Gruppe erfuhr, wie die Stuten gemolken werden, wie viel Pferde dort leben, wie viele Fohlen es gibt und wie Biofutter gewonnen wird. Das Highlight der Führung war das Probieren der frischen Stutenmilch, die weniger fettig ist, als die typische Kuhmilch und ein wenig nach Hafer schmeckt, doch allen mundete. Anschließend wurde der berühmte Indianertag im nahegelegenen Wald ausgetragen, ein Fangspiel, bei dem sich drei Teams fangen und gleichzeitig gefangen werden; übrigens mit enormen Suchtpotential. Gute Musik, gute Laune, der Hunger und der Weg bergab, beschleunigten den Nachhauseweg. Die Lagerolympiade am nächsten Tag bestand aus vielen Spielen mit Wasser, da es wieder sehr heiß war. Am nächsten Tag wurde noch ein anderes Freibad getestet und abends fand das legendäre Nachtspiel statt, welches sich die Kinder seit dem ersten Tag herbeiwünschen. Gegen Ende der Woche bekam die Hausfreizeit Besuch von Pastoralreferentin Caroline Schneider und gemeinsam wurde der Gottesdienst unter freiem Himmel vorbereitet. Selbstgesammelte Dekoration, ein selbst zusammengebautes Kreuz, eigene Fürbitten und Dankesbitten und Lieder, welche einer der Betreuer auf der Gitarre begleitete. Der letzte Abend bestand traditionell aus der Vermählung der 24h Hochzeitspaare und die besten Zimmer, welche das Rahmenspiel gewonnen hatten, wurden gekürt. Die abschließende Hausparty endete schweißgebadet  im aufgeheizten Partyraum und die Hochheimer verabschiedeten sich vom Unterhöllgrund.