Weltkirche

Solidaritäts-Essen ZUHAUSE an Karfreitag 2021

Wie im vergangenen Jahr konnte das Solidaritäts-Essen nicht stattfinden und ist dennoch nicht ausgefallen. Die Gemeinde war eingeladen, an Karfreitag um 12 Uhr ZUHAUSE einen vorbereiteten Impuls zu lesen und ein einfaches Reisgericht zu essen. Hier einige Impressionen:

   

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Der Sachausschuss Mission – Entwicklung – Frieden (MEF) gestaltete am 4. Fastensonntag 2021 den 10.30-Uhr-Gottesdienst in St. Bonifatius. Leider hat Corona auch hier eine Feier mit vielen Beteiligten verhindert.

Es geht. Anders!

Dieser aussagekräftige Slogan steht über der diesjährigen Fastenaktion und dem Misereor-Beispielland Bolivien. Und er regt zum Nachdenken an: Was brauchen wir zu einem erfüllten Leben und was sammeln wir an, begehren wir, ohne dass es uns wirklich zufrieden und glücklich macht?
Nach der Lesung gab es eine anschauliche Information über Bolivien und selbst die Kommunionkinder konnten aktiv werden, brachten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse Boliviens nach vorne zum Altar – Mais, Reis, Kartoffeln, Bananen, Mango, Papaya und Kaffee. Und später brachten sie ihre Fürbitten vor Gott.
Misereor zeigt an verschiedenen Projekten in Bolivien, wie Menschen und Organisationen nach Wegen des Wandels suchen: Konkrete Verbesserungen vor Ort, verknüpft mit dem Engagement, weltweit gesellschaftlich, wirtschaftlich und im Umgang mit der Schöpfung neue Wege zu gehen. Es geht! Ja, Es geht anders! – Veränderung, Wandel ist möglich – dazu ermutigen uns die Caritas Reyes, die im Amazonastiefland Boliviens mit kleinbäuerlichen Gemeinden zusammenarbeitet, ebenso wie die Nichtregierungsorganisation CEJIS, die vor allem indigene Gruppen dabei unterstützt, für ihre Rechte einzutreten.

Vor dem Altar wurde die Lebenswelt der Menschen in Bolivien eindrucksvoll gezeigt: Südamerikanische Webdecken, landwirtschaftliche Produkte, Früchte, Kaffee.

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Februar 2021:

Maria 2.0 – Thesenanschlag an Dom- und Kirchentüren

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Weltgebetstag 2021

Am 05. März 2021 feiern wir in aller Welt den Weltgebetstag mit den Frauen des pazifischen Inselstaats Vanuatu.

      Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur offiziellen Homepage!

Worauf bauen wir?

Felsenfester Grund für alles Handeln sollten Jesu Worte sein. Dazu wollen die Frauen aus Vanuatu in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2021 ermutigen. „Worauf bauen wir?“, ist das Motto des Weltgebetstags aus Vanuatu, in dessen Mittelpunkt der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27 stehen wird. Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus. Dabei gilt es Hören und Handeln in Einklang zu bringen: „Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament – wie der kluge Mensch im biblischen Text. Unser Handeln ist entscheidend“, sagen die Frauen in ihrem Gottesdienst. Ein Ansatz, der in Vanuatu in Bezug auf den Klimawandel bereits verfolgt wird. Denn die 83 Inseln im pazifischen Ozean sind vom Klimawandel betroffen, wie kein anderes Land, und das, obwohl es keine Industrienation ist und auch sonst kaum CO2 ausstößt. Die steigenden Wassertemperaturen gefährden Fische und Korallen. Durch deren Absterben treffen die Wellen mit voller Wucht auf die Inseln und tragen sie Stück für Stück ab. Steigende Temperaturen und veränderte Regenmuster lassen Früchte nicht mehr so wachsen wie früher. Zudem steigt nicht nur der Meeresspiegel, sondern auch die tropischen Wirbelstürme werden stärker. So zerstörte zum Beispiel 2015 der Zyklon Pam einen Großteil der Inseln, 24 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm. Um dem entgegenzuwirken, gilt seit zwei Jahren in Vanuatu ein rigoroses Plastikverbot. Die Nutzung von Einwegplastiktüten, Trinkhalmen und Styropor ist verboten. Wer dagegen verstößt muss mit einer Strafe von bis zu 900 Dollar rechnen.

Keine Frau im Parlament

Doch nicht alles in dem Land ist so vorbildlich. So sitzt im vanuatuischen Parlament keine einzige Frau, obwohl sich 15 im Jahr 2020 zur Wahl stellten. Frauen sollen sich „lediglich“ um das Essen, die Kinder und die Pflege der Seniorinnen und Senioren kümmern. Auf sogenannten Mammas-Märkten verkaufen viele Frauen das, was sie erwirtschaften können: Gemüse, Obst, gekochtes Essen und einfache Näharbeiten. So tragen sie einen Großteil zum Familieneinkommen bei. Die Entscheidungen treffen die Männer, denen sich Frauen traditionell unterordnen müssen. Machen Frauen das nicht, drohen ihnen auch Schläge. Das belegt die einzige Studie über Gewalt gegen Frauen in Vanuatu, die 2011 durchgeführt wurde: 60 Prozent der befragten 2.300 Frauen gaben demnach an, dass ihr Mann schon einmal gewalttätig geworden sei.

Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit: Zum Beispiel im pazifischen Raum, auch auf Vanuatu. Dort lernen Frauen sich über Medien eine Stimme zu verschaffen, damit ihre Sichtweisen und Probleme wahrgenommen werden. Oder in Indonesien, wo Frauen neben ökologischem Landbau lernen, welche Rechte sie haben und wie sie um deren Einhaltung kämpfen.

Auch hier in Deutschland will der Weltgebetstag in diesem Jahr für das Klima tätig werden. Deshalb sind bienenfreundliche Samen im Sortiment, die dazu beitragen sollen, Lebensraum für Bienen zu schaffen und die Artenvielfalt zu erhalten (https://www.eine-welt-shop.de/weltgebetstag/).

So feiern wir den Weltgebetstag in diesem Jahr, leider ohne gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in einer unserer Hochheimer Kirchen:

Alternativ möchten wir Sie zu einem Klimapilgerweg (bitte anklicken) einladen. Das Konzept dieses Weges stammt von evangelischen Frauen aus Württemberg. Es ist ein Weg, den man vor der eigenen Haustür gehen kann, am Stück oder in mehreren Etappen, alleine oder zu zweit.

Dazu werden Begleithefte in allen Hochheimer Kirchen ausliegen. Dort finden Sie, ab dem 1. März 2021, zu jeder Station Informationen, Anregungen zum Handeln, Bilder und Gebete aus der Gottesdienstordnung aus Vanuatu.

Auch auf den Homepages der evangelischen und katholischen Gemeinde können Sie den Klimapilgerweg verfolgen, den wir für Sie mit aktuellen Bildern aus Hochheim ergänzen.

Brechen Sie am 5. März mit uns auf! Wie wünschen Ihnen viele bereichernde Erfahrungen beim Gehen und Entdecken und hoffen, dass am Weltgebetstag 2021, wie auch in den anderen Jahren, den Erdball umspannende Verbundenheit erlebbar wird.

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Solidaritäts-Essen ZUHAUSE an Karfreitag 2020

Das gemeinsame Solidaritäts-Essen zugunsten Misereor und der Fastenimpuls konnten – wie alle anderen Gottesdienste – in diesem Jahr nicht wie gewohnt an Karfreitag in St. Bonifatius stattfinden. Die Initiatorinnen Petra Kunz und Christine Schreiber ließen sich allerdings etwas einfallen, damit die Fastenaktion von Misereor und damit die Menschen in den benachteiligten Regionen unserer Welt nicht aus dem Blick geraten: Mit einer Rundmail wandten sie sich an Gemeindemitglieder, die sonst immer teilgenommen hatten und luden ein, am Karfreitag um 12.00 Uhr zuhause zusammenzukommen.

Über die Website von kath-hochheim.de gelangte man zu einem virtuellen Paket, das neben dem Rezept für eine einfache Gemüsesuppe einen Impuls für einen kurzen Gottesdienst anbot. Einige von denen, die sich beteiligten, kamen der Bitte nach, Fotos von der Gebetszeit und dem Fastenessen ZUHAUSE zu schicken.

Die Misereor Fastenaktion steht unter dem Leitwort: Gib Frieden. Inmitten von Gewalt und Unsicherheit unterstützen Misereor-Partnerorganisationen Menschen in Syrien und um Libanon dabei, wieder Kraft für die Bewältigung ihres Alltags zu schöpfen. In den sozialen Brennpunkten von Damaskus und Aleppo sowie Kafroun (bei Homs) nimmt sich der Flüchtlingsdienst der Jesuiten derer an, die keinerlei Perspektiven mehr haben. Mit Programmen der schulischen und außerschulischen Grundbildung, psychosozialer Begleitung, Erwachsenenbildung, Sozialarbeit und der Idee der friedlichen Koexistenz unterschiedlicher Religionen.Die Misereor-Partnerorganisation „Pontifical Mission“ arbeitet im Libanon als Brückenbauer im Sinne eines neuen friedvollen Miteinanders. Bildung und psychosoziale Hilfe greifen so ineinander, dass sie Grundsteine legen für ein friedliches Zusammenleben. Die vier Standorte sind Bourj Hammoud, Naaba, das palästinensische Flüchtlingscamp Dbayeh sowie das Sozialzentrum der Franziskanerinnen in Achkout.Angesichts der Proteste im Libanon wie im Irak, der Offensive auf Idlib und des Konfrontationskurses zwischen Iran und den USA ist das Anliegen ‚Frieden‘ der Misereor-Fastenaktion 2020 von besonderer Relevanz. Die Entwicklungen in diesem Jahr können der komplexen Konfliktdynamik eine entscheidende Richtung geben.

Zurzeit fördert Misereor in Syrien und den von den Auswirkungen des Kriegs betroffenen Nachbarländern 25 Projekte mit über 9 Millionen Euro. Seit Beginn des Syrienkriegs vor neun Jahren hat Misereor in diesen Ländern rund 100 Hilfsprojekte in Höhe von 24 Millionen Euro unterstützt.

Zu den Unterstützern von Misereor gehören auch in dieser vergangenen Fastenzeit wieder viele Menschen aus Hochheim, die ihren Beitrag leisten, die Not und das Elend der Flüchtlinge aus Syrien zu lindern.

Einige Impressionen:

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„Mach was draus – Sei Zukunft“ – Misereor-Solidaritätsgang am 23. März 2019

Wir Hochheimer starten um 9.15 ab St. Bonifatius und fahren zum Exerzitienhaus nach Hofheim. Dort beginnt nach einem kurzen Impuls die ca. 17 km lange Wanderung mit dem Endpunkt St. Angela Schule in Königstein. Unterwegs ist Zeit für Begegnung, Gespräch und Impulse an einzelnen Stationen. Jeder Teilnehmende erhält vorab eine Sponsorenkarte auf der sie/er Sponsoren einträgt, die für jeden gelaufenen Kilometer oder mit einem Festbetrag unterstützen. Die so erlaufenen Spenden kommen in diesem Jahr einem Projekt in San Salvador zu Gute. Das Projekt „Mein Lebensplan“ unterstützt junge Erwachsene aus El Salvador mit einem intensiven Coaching-Programm auf ihrem Weg zu Ausbildung, Studium oder der Gründung eines Kleinstunternehmens. Auf unserer Strecke werden wir von Karla Marcela Vides Medrano begleitet. Die 1996 geborene junge Frau, die selbst durch das Projekt gefördert wurde, arbeitet dort heute als Freiwillige mit. Gegen 16 Uhr endet die Veranstaltung mit einem Gottesdienst in der St. Angela Schule, so dass wir spätestens gegen 17.30 Uhr wieder in Hochheim sein werden.
Alternativ gäbe es auch die Option einer kürzeren Route. Bitte dies bei der Anmeldung vermerken.

Anmeldungen sind ab sofort bis zum 20. März über die Pfarrbüros möglich.
Am Wochenende 16.3. und 17.3.19 werben wir nach den Gottesdiensten gemeinsam für Sponsoren.

Weitere Infos finden Sie  hier …

Plakat (PDF)

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Fair denken – Fair handeln
Bühnenshow mit dem Hope Theatre Nairobi

Die Theatertruppe aus Kenia mit gastierte am 6. Mai 2018 im Katholischen Vereinshaus zum Auftakt der Fairtrade Stadt Hochheim.

Näheres lesen Sie in einem Artikel von Lily Nielitz-Hart in der Allgemeinen Zeitung.

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